Film 1
Festival
Salborün
Kirgisien
тайган  Film 2
Festival
Salborün
Kirgisien
 

Der südostasiatische Jagdwindhund Taigan ist sehr flink, zäh und schnell. Er hat eine
enorme Ausdauer ist sehr intelligent und fähig die Entscheidungen die er für richtig hält
selbstständig zu treffen.
Er explodiert förmlich während der Jagd. Wenn er Wild sieht
stellt er sich schnell auf veränderte Situationen ein, und sein Adrenalinspiegel steigt.
Um für sich selbst Nahrung zu beschaffen jagt der Taigan Murmeltiere, Erdhörnchen und
Hasen. Der Jäger erbeutet mit Hilfe des Taigan Bergziegen, Reh, Wolf, Fuchs, Schakal und
den Dachs. Die Kirgisen verwenden die erbeuteten Felle dazu um sie gegen Dinge des
täglichen Bedarfs einzutauschen.

Die Furchtlosigkeit und Aggressivität des Taigan war im Leben der nomadischen Viehzüchter
immer sehr wichtig. Sie halfen dabei den Wolf zu jagen und dadurch das Vieh zu schützen.

Die Familien die einen Taigan besitzen mussten nicht hungern oder angst vor Raubtieren
haben, weshalb der Taigan ein sehr wertvoller Besitz war.

Eine Hündin mit Welpen wurde in der linken Hälfte der Jurte gehalten, obwohl es bei den
Kirgisen üblich war das die Hunde im Freien gehalten wurden.
Ein junger Taigan der schon bewiesen hat das er gut arbeiten kann wurde hoch geschätzt
und war sehr wertvoll. Wenn ein solcher an einen neuen Besitzer abgegeben wurde dann
nur im Austausch gegen ein gutes reinrassiges Pferd.
Erwachsene Taigane die gut arbeiten wurden nie verkauft sondern nur als Geschenk
weitergegeben. Eine Tradition in Kirgistan besagt das ein Taigan nur als Geschenk den
Besitzer wechselt oder er wird gestohlen.

Im täglichen Leben ist der Taigan ein ruhiger Hund  und seinem Besitzer treu und loyal,
denn er liebt seinen Besitzer und ist bereit alles für ihn zu tun, weshalb er ein guter
Schutzhund ist. Schon als junger Hund erkennt der Taigan die Leute die zu seinem Besitzer
gehören. Allen anderen begegnet er mit Misstrauen und wird Fremden nicht erlauben sich zu
nähern indem er sie knurrend umkreist. Deshalb sollte man einen Taigan immer vorsichtig
und freundlich gegenübertreten.  Auf Wanderungen ist er ausgeglichen und nicht
aggressiv. Anderen Hunden gegenüber verhält sich der Taigan, der sich seiner Stärke
bewusst ist, meist gleichgültig und ruhig. 

Der Taigan ist ein stolzer und würdevoller Hund weshalb er keine gewaltsame Behandlung
duldet. Am besten ist es dem Taigan nur die notwendigsten Kommandos beizubringen, das
sind die, die er früher auch schon bei den Nomaden lernen musste. So muss er kommen
wenn er gerufen wird, an der Leine gehen, und auf seinen Platz gehen lernen und dazu noch
untersagende und ermutigende Befehle. Andere Kommandos wie Sitz und Platz werden auch
von gut Erzogenen Taigan nur widerwillig, langsam und nur zum gefallen seines Besitzers
ausgeführt.............    

 


Jagdtraining, Ausbildung und Vorführung von Taiganen

 

   
   
 

Taigane bei der Jagd auf Dachs und Wolf 

 

 
   
   
   
   
 
 
Dzhalgasynov Mirlan aus Kirgisien und seine Welpen 22.07.2009 aus
Rodger         und             Kush  
Rodger Kush
Alajak Kurchak Kumaik
Topos Kumaik und Sulu
 
10 Monate  die Welpen werden an das Jagdgebiet gewöhnt
Mai 2010
 
 
Kumaik und Topos im September 2010
Kumaik Topos